Diese Webseite wird sukzessive mit Inhalten und Terminen ergänzt.

Aktuelle Workshops und Termine

Das Projekt „red mor amol driber“ des Jugenddienst Meran, unterstützt vom Jugenddienst Naturns, den Gemeinde-Jugendreferent*innen der teilnehmenden Gemeinden und den Sprengelbeiräten der Sprengel Meran und Naturns, startete im Jänner 2020 in die ersten Infoabende in den Gemeinden vor Ort.
Ab April, in der Zeit des Lockdowns, boten wir unter dem Motto “Red mor iber…” online-Themenabende an und gelangten so in die Wohnzimmer der Teilnehmer*innen.

Ab Oktober waren wir wieder mit Informationsworkshops vor Ort vertreten und sensibilisierten Interessierte zum Hinschauen und Hinhören. Die Workshops fanden je nach vorherrschenden Umständen und unter Einhaltung der aktuellen Covid19-Sicherheitsmaßnahmen statt. 315 Teilnehmer*innen nutzten die Gelegenheit an den Workshopabenden dabei zu sein. Der Anklang war sehr groß.
Bis Mitte März 2021 werden wir weiterhin wöchentlich online zum Hinschauen anregen, Informationen anbieten und Tabus aufbrechen.

“Red mor iber…” Online – Themenabende

Die nun herrschende Situation zwingt uns wieder zurück auf die heimische Couch und die unsere Themenabendreihe “Red mor iber…” geht mit wöchentlichen Online-Veranstaltungen in eine neue Runde.

Die Abende werden immer mittwochs um 19.30 Uhr online auf Zoom angeboten. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung unter katharina@jugenddienstmeran.it ist erforderlich.

Grade jetzt in dieser besonderen Zeit ist es wichtig „driber zu reden“.  

Aviso:
“Red mor amol driber…” – Groß-Tagung

Am 12. und 13. März 2021 schließen wir das Projekt “Red mor amol driber” mit einer Groß-Tagung ab. Genauere Informationen folgen in den kommenden Tagen. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung bei katharina@jugenddienstmeran.it.

Vergangene Veranstaltungen

Red mor iber…

Selbstverletzung – Hartmann Raffeiner

Nach einer kurzen Ferienpause ging am Mittwoch, 24. Februar 2021 die Webinar-Reihe weiter. Hartmann Raffeiner, der bereits bei vergangenen Projektabenden mitgewirkt hat, sprach über das Thema „Selbstverletzung“. 77 Teilnehmer*innen aus dem ganzen Land verfolgten den Vortrag auf zoom, an dem nicht nur geklärt wurde was Selbstverletzung ist, sondern auch was Ursachen und Auslöser dafür sein können und wie man Betroffenen helfen kann. Dabei sprach der Referent über die Entwicklung der Emotionen, zwischenmenschliche Beziehungen und gab den Anwesenden zahlreiche hilfreiche Tipps mit auf den Weg. Die letzte halbe Stunde wurde von den Teilnehmenden genutzt, um Fragen zu stellen und von konkreten Situationen zu erzählen.

Optimismus – Helga Niederstätter

Der 2. Abend der Webinar-Reihe fand am 10. Februar um 19.30 Uhr zum Thema Optimismus mit Helga Niederstätter statt. Die Selbstmanagement- und Effizienz-Trainerin lud die Teilnehmer*innen bereits gleich zu Beginn dazu ein, sich in Kleingruppen in sogenannten Break-Out-Rooms zum Thema Optimismus auszutauschen. Danach folgte ein kurzer theoretischer Input im Plenum, in dem Grundlagen der Positiven Psychologie einfach und verständlich für alle erklärt wurden. Nach dem Vorstellen einer kurzen Übung, wurden die Teilnehmer*innen wieder in Zweiergruppen aufgeteilt, in denen sie die Übung dann gemeinsam probierten. Insgesamt waren 78 Personen aus ganz Südtirol anwesend.

Suizid – Irene Volgger

Mit „red mor iber…Suizid” wurde am Mittwoch, 03. Februar die 3. Webinarreihe des Projekts red mor amol driber eröffnet. Referentin Irene Volgger sprach über Suizid, darüber was sich mit Corona verändert hat, wie man Angehörige unterstützen kann und darüber, wie man auch bereits präventiv agieren kann. Ca. 64 Teilnehmer*innen nahmen am Zoommeeting teil und nutzten die Gelegenheit, um Fragen zu stellen und über konkrete persönliche Erfahrungen zu sprechen. „Jeder von uns ist ein potenzieller Hand-Reicher*jede von uns ist eine potenzielle Hand-Reicherin“ – so Irene Volgger; gleichzeitig zeigte sie aber auch auf, wie wichtig es für die*den Helfende*n ist, seine eigenen Grenzen zu kennen und diese zu schützen. Nach 1,5 Stunden ging das Webinar zu Ende und mit viel positivem Feedback verabschiedeten sich die Teilnehmer*innen in den Abend.

Selbstmanagement – Brigitte Schrott

Der letzte Abend der Vortragsreihe „red mor iber…“ fand am Mittwoch, 9. Dezember zum Thema Selbstmanagement mit Referentin Brigitte Schrott (Coach und Beraterin) statt. Es ging um Gedanken, Reaktionsprozesse, Werte und Glaubenssätze. Die 35 Teilnehmer*innen wurden durch Fragen von Seiten der Referentin immer wieder aktiviert und miteinbezogen. Den Abschluss des Abends bildete eine Kleingruppenübung, in der sich die Teilnehmer*innen zu ihren eigenen Glaubenssätzen austauschen konnten. Danke allen Teilnehmer*innen und Referent*innen, die an den vergangenen Online-Abenden teilgenommen haben! Eine neue Reihe wird voraussichtlich im Jänner starten, Infos dazu gibt es wie immer hier auf der Homepage oder auf den Social-Media-Kanälen.

Essstörungen – Raffaela Vanzetta

Am 3. Dezember folgte der 3. Abend der Online-Reihe zum Thema „Red mor iber…Essstörungen“ mit Raffaela Vanzetta (Pädagogin, Psychotherapeutin und seit 2008 Koordinatorin der Fachstelle für Essstörungen INFES).
Nach einem 30-minütigen Input zum Thema, gab die Referentin den knapp 50 Teilnehmer*innen die Möglichkeit spezifische Fragen zu stellen, eigene Erfahrungen zu teilen und Tipps zu konkreten Situationen zu erhalten. So konnte auf die Bedürfnisse der einzelnen Teilnehmer*innen eingegangen werden und es entwickelte sich ein wertvoller Austausch, der den Abend kurzweilig und abwechslungsreich gestaltete. Das Feedback der Teilnehmer*innen, unter denen sich Lehrer*innen, Jugendarbeiter*innen, Gemeindereferent*innen aber auch viele ehrenamtlich Tätige befanden, fiel dementsprechend positiv aus.

Resilienz – Manfred Andergassen

Der 2. Abend unserer Webinarreihe wurde am 25. November von Manfred Andergassen zum Thema „Resilienz – Mehr Gelassenheit in der Krise“ abgehalten. Der Coach und Supervisor, der bereits im Frühjahr als Referent bei red mor amol driber dabei war, erklärte im Groben wie unser Gehirn funktioniert, wie Stress- und Angstdynamiken entstehen, was man dagegen tun kann und gab Inputs, wie man seine eigene Aufmerksamkeit besser steuern kann. Er zeigte verschiedene Methoden auf und ging immer wieder in die offene Diskussion mit den rund 70 Teilnehmer*innen aus ganz Südtirol und darüber hinaus. So konnten die Zuhörer*innen das Webinar um 21.00 Uhr mit vielen Fragen und Aufgaben zum „Selbst-drüber-Nachdenken“ verlassen.

Angst – Heinrich Lanthaler

Den Auftakt für unsere Online-Themenabendreihe im Herbst bildete das Webinar “red mor iber…ANGST” mit Heinrich Lanthaler (Dipl. Sozialarbeiter & Psychotherapeut) am Mittwoch, 18. November. In den ersten 45 Minuten wurde Grundlegendes über das Thema Angst vermittelt: Was ist Angst? Wie entsteht sie? Woran erkenne ich eine Angststörung? Welche Therapieformen gibt es? Danach hatten die rund 56 aktiven TeilnehmerInnen die Möglichkeit Fragen zu stellen, die diese auch gerne ergriffen und so entstand ein reger Austausch innerhalb der Gruppe.

Violenza e Conflitto – dott. Raffaele Virgadaula

“Gewalt und Konflikt” waren die Themen, die am 10. Juni zusammen mit Dr. Raffaele Virgadaula besprochen wurden. Das Treffen begann und endete mit musikalischen Beiträgen, denn “Musik ist auch eine Art ‘mit uns zu reden'”.
Zuhören schafft die Möglichkeit eine Beziehung einzugehen und den Konflikt zu lösen. In diesem Fall ist es aktives Zuhören, wobei wir versuchen die Position des anderen zu verstehen. Aktives Zuhören ist eine Kompetenz des Dialogs, und tatsächlich fand während des gesamten Treffens, Dank des aktiven Dabei-seins aller Teilnehmer*innen, ein reger Dialog statt.

Ansia e Paura – dott.ssa Ricciarda Cavosi

Am 3. Juni fand der der erste Infoabend in italienischer Sprache zum Thema „Angst“ mir Frau Dr.in Cavosi, Psychologin und Psychotherapeutin aus Meran, statt. 15 Interessiere nahmen am Treffen, das online über Zoom stattfand, teil. Angst und Furcht können als Abwehrmechanismen betrachtet werden, die uns in gewissem Sinne vor Gefahren schützen, gleichzeitig aber auch das Leben der Menschen verkomplizieren und erschweren können. Was sind Panikattacken? Wie können sie überwunden werden? Ist es möglich eine Angst zu besiegen? Dies sind nur einige der Fragen, welche die Teilnehmer*innen interessierten und von Fr. Dr.in Cavosi ausführlich beantwortet wurden.

Gewalt – Lukas Schwienbacher

Der 4. und vorerst letzte Infoabend in deutscher Sprache fand am Dienstag, 26. Mai statt. Behandelt wurde das Thema „Gewalt und Konflikt“ mit Lukas Schwienbacher, Bildungs- und Erziehungswissenschaftler, Sexualpädagoge, Mediator und seit 2001 im Forum Prävention tätig im Bereich Gewaltprävention. 45 Teilnehmer*innen waren von Zuhause aus über ZOOM beim Webinar dabei und erfuhren dabei viel Neues zu folgenden Fragestellungen: Was ist Gewalt? Welche Formen von Gewalt gibt es? Welche Funktion hat Gewalt? Wie kann ich Gewalt vorbeugen? Dabei brachte Lukas Schwienbacher immer wieder konkrete Beispiele und Erfahrungen aus seiner Arbeit mit Jugendlichen und band die Teilnehmer*innen aktiv in den Vortrag ein.

Burnout – Manfred Andergassen

Das Thema Burnout wurde beim 3. Online-Infoabend am 19. Mai behandelt. Referent war Coach und Supervisor Manfred Andergassen, der bereits bei vergangenen Infoabenden von „red mor amol driber“ referierte. In seinem Vortrag, bei dem die ca. 70 Teilnehmer aktiv eingebunden wurden, sprach er über Anfänge, Muster, Entwicklung und Lösungsansätze von Burnout. Er konzentrierte sich dabei besonders auf die Situation in Südtirol und forderte, ganz im Sinne des Projekts, dazu auf, offener über Gefühle und Emotionen zu reden und sie weniger zu stigmatisieren. Abgeschlossen wurde der Abend mit einer Aufmerksamkeitsübung, die Andergassen anleitete.

Depression – Dr. Hartmann Raffeiner

Der 2. Online-Infoabend fand am 12. Mai zum Thema Depression statt. Referent war Dr. Hartmann Raffeiner, Psychologe und akademischer Experte für Sexualberatung mit psychologischer Praxis in Naturns. Im ersten Teil des Vortrags klärte er verschiedene Fragestellungen zum Thema, wie zum Beispiel: Was ist eigentlich eine Depression? Wie macht sie sich bemerkbar? Wie wird man depressiv? Im zweiten Teil ging er auf die zahlreichen konkreten Fragen der etwa 90 Teilnehmer*innen ein.

Angst – Dr. Roger Pycha

Dr. Roger Pycha, Psychotherapeut und Primar des Zentrum für psychische Gesundheit in Brixen referierte zum Thema Angst und informierte sehr interessant und kurzweilig über diesen umfassenden Themenbereich: von der evolutionsbiologischen Sicht über die verschiedenen Komponenten und Formen von Angst bis hin zu praktischen Tipps und Hilfen. Auch der Bezug zur aktuellen Corona-Krise wurde nicht außer Acht gelassen. Damit begeisterte er 67 Teilnehmer*innen verschiedenen Alters und unterschiedlicher Gemeinden.   

Eindrücke der Workshops in den Gemeinden vor Ort

(Algund, Partschins, Naturns, Marling, Dorf Tirol)