Mir weah tian hilft… -
Selbstverletzung
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Selbstverletzung – Mir weah tian hilft… net in ondern Schmerz zu überdecken!

I tua mir weah…

                              i Ritz mi                              i brenn mir Zigaretten in die Haut                           i schlog mi

i moch in meiner Freizeit lei mear Sport                                             i krotz mir die Haut auf

                                            meine Wunden bleiben offen, de loss i nit verhoalen

…weil i mi sem kurzzeitig besser fühl und der Weah mein eigentliches Problem iberdeckt!

Du erkennst dich wieder? Du verletzt dich selbst? Bitte wende dich an eine Vertrauensperson, ob Eltern, Verwandte, Lehrer, Freunde, Betreuer, oder Jugendarbeiter, bitte vertrau dich jemanden an. Hole dir Unterstützung und Hilfe! Gemeinsam löst man Probleme besser als alleine.  

Kurzdefinition Selbstverletzung

Unter selbstverletzendem Verhalten versteht man Handlungen, bei denen es zu einer bewussten Schädigung des eigenen Körpers kommt. Selbstverletzung ist kein eigenständiges Krankheitsbild, sondern tritt oft als Symptom einer psychischen Störung oder Erkrankung, aber auch ohne dieser auf. Die häufigste Form ist das Zufügen von Schnittverletzungen mit scharfen oder spitzen Gegenständen wie Messern, Rasierklingen, Scherben oder Nadeln.             
Dieses so genannte „Ritzen“ oder „Schneiden“ findet vorwiegend an Armen und Beinen sowie im Bereich von Brust und Bauch statt. Auch Verbrennung oder Verätzungen kommen vor.         
Etwa 25-35% der Jugendlichen verletzten sich einmalig selbst, etwa 4% zeigen wiederholtes selbstverletzendes Verhalten. Davon sind deutlich mehr Mädchen betroffen als Jungs.
Der Beginn dieses Verhaltens liegt häufig am Anfang der Pubertät um das 12. Lebensjahr herum, der Häufigkeitsgipfel liegt um das 15. Lebensjahr herum.

Wichtig: Das Ziel bei selbstverletzendem Verhalten ist die Reduktion negativer Gefühle.

Bei selbstverletzendem Verhalten liegt äußerst selten eine Suizidabsicht vor!

So erkennst du, ob sich jemand selbst verletzt

-an offenen Wunden oder Verbänden, vor allem dann, wenn diese immer wieder auftauchen

-an Narben durch Schnitte, oder auffallend aufgekratzter Haut

-an immer wieder vorkommenden blauen Flecken

-an der dem Wetter unangemessenen Kleidung (Langarmshirt im Sommer)

-an der Weigerung der Teilnahme am Sportunterricht

-daran, dass der Druck, Sport machen zu müssen, größer ist, als sich für Freunde oder Familie Zeit zu nehmen

-an nicht angemessenem Risikoverhalten

Kreislauf selbstverletzendes Verhaltens

Stimmt es, dass….

…Jugendliche, die sich selbst verletzen, nur Aufmerksamkeit wollen?

 …die sich ritzt, weil sie ‚Borderline‘ hat?

 …Ritzen eine Sucht ist?

NEIN, DEM IST NICHT SO!

Darum geht es, das kannst du tun

geringe Stresstoleranz                              

dysfunktionale Gedanken (z.B. „Ich bin Schuld und muss bestraft werden.“)                          

mangelnden Selbstwert                           

ausgeprägte Selbstkritik

Zugehörigkeit zu bestimmten Jugendkulturen              

belastende Kindheitserlebnisse (Verluste, Vernachlässigung, Gewalt u.a.)        

schwieriges Familienklima (z.B. Konflikte zwischen Eltern, Existenzängste)                          

Stress mit Gleichaltrigen (bspw. Streit, Mobbing)       

aktuelle, stressige Ereignisse (akute Streitsituation oder Probleme in der Schule/ Ausbildung)

Wunden, wenn nötig, medizinisch versorgen.

Dem Jugendlichen ruhig und mitfühlend begegnen. Sich Zeit nehmen.

Vermitteln, dass der Jugendliche als Person akzeptiert wird, auch wenn sein Verhalten nicht akzeptiert wird. Die Gefühle des Jugendlichen wertschätzen und nicht sein selbstverletzendes Verhalten.

Keine Vorwürfe oder Schuldzuweisungen, sondern: „Was können WIR tun?“

Nicht drohen oder strafen.

Sich bewusst machen, dass selbstverletzendes Verhalten ein Weg sein kann, mit seelischem Schmerz umzugehen.

In der Sprache des Jugendlichen reden („ritzen“/ „schneiden“).

Vermitteln, dass man bereit ist, zuzuhören.

Nicht urteilen!

Unterstützung anbieten und selbst Hilfe in Anspruch nehmen.

Podcast zum Thema Selbstverletzung

Über selbstverletzendem Verhalten, einer stillen Form des Hilfeschreis, über das Was, Warum und Wieso spricht Christian Galantin mit Dr. Hartmann Raffeiner.

0:40 Was ist Selbstverletzung
2:30 Warum Selbstverletzendes Verhalten
8:45 Was können Angehörige tun
11:15 Heilungschancen
13:00 Selbstverletzendes Verhalten und unsere Gesellschaft

Hier erhältst du Hilfe

Telefonseelsorge der Caritas
Tel.: 0471 052 052
Homepage:http://bit.ly/37KWku8
(täglich rund um die Uhr, auch sonn- und feiertags)
Online Beratung: www.telefonseelsorge-online.bz.it

telefono amico BZ
Tel.: 800 851097
Homepage: http://www2.telefonoamico.it/; Onlineberatung: mail@mica auf www.telefonoamico.it
täglich von 15.00 bis 00.00

Familienberatungsstellen:

Familienberatung fabe
Rennweg 6, Meran, Tel.: 0473 210612
Homepage: https://familienberatung.it/; E-Mail: meran@familienberatung.it
Telefonzeiten und Öffnungszeiten ohne Terminabsprache:
Mo 11-12 Uhr; Di 10-12 Uhr; Mi 11-12 Uhr; Do 10-12 Uhr
Mo – Do 15-16 Uhr

Lilith Meran
Marlinger Straße 29, Meran, Tel.: 0473 212545
Homepage: https://lilithmeran.com/; E Mail: info@lilithmeran.com

PM Kolbe
Freiheitsstraße, 106, Meran, Tel.: 0473 233411
Homepage: https://www.consultoriokolbe.it/?lang=de; E Mail: kolbemerano@yahoo.it

 

Bitte wende dich an eine Vertrauensperson, ob Eltern, Verwandte, Lehrer, Freunde, Betreuer, oder Jugendarbeiter, bitte vertrau dich jemanden an. Hole dir Unterstützung und Hilfe!

Young & Direct
Tel.: 0471 1551551, WhatsApp: 345 0817 056
Homepage: https://www.young-direct.it/de/
E-Mail: online@young-direct.it
Montag bis Freitag von 14.30 bis 19.30

Erste Ansprechpartner sind Hausärzte und Psychologen.

Größere Wunden sollten medizinisch vom Hausarzt oder in der Notaufnahme behandelt werden.

Liste Psycholog*innen und Psychotherapeut*innen Südtirol
Homepage: http://bit.ly/2sw1NEP

Young & Direct
Tel.: 0471 1551551, WhatsApp: 345 0817 056
Homepage: https://www.young-direct.it/de/;
E-Mail: online@young-direct.it
Montag bis Freitag von 14.30 bis 19.30

Prävention und Information:
Forum Prävention
Talfergasse 4, Bozen, Tel.: 0471 324 801
Homepage: https://www.forum-p.it/de

Verband Ariadne – für die psychische Gesundheit aller
G.-Galilei-Straße 4a, Bozen, Tel.: 0471 260 303
Homepage: https://www.ariadne.bz.it

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Herausgeber
Kreis Pinneberg
Fachdienst Jugend
Aktion Kinder- und Jugendschutz
Fachstelle für Prävention
E-Mail: info@akjs-sh.de
www.akjs-sh.de

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Herausgeber:
Autonome Provinz Bozen – Südtirol
Amt für Gesundheitssprengel

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