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I bin zu dick! -
Essstörung
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Essstörung

Essstörung – I bin zu dick! Für wen?

Hunger

Mein Magen schreit: „Füll mich!“
Aber es ist das Herz,
das hungert nach Liebe, Wärme und Geborgenheit.
Vergebens.

Mein Magen schreit: „Füll mich!“
Aber es ist der Geist,
der dürstet nach Lob und Anerkennung.
Umsonst.

Mein Magen schreit: „Füll mich!“ und schließlich fülle ich ihn.
Essen, essen, essen. Bis zum Übergeben.
Alles sinnlos.

Es ist die Seele, die nach Nahrung verlangt.
Ihre Schreie sind stumm. Ihr Leiden verborgen.
Ihre Sehnsucht unfassbar. Ihr Hunger ungestillt.

aus magersucht.de

Influencer, Models, Blogger, Schauspieler*innen, sie alle zeigen uns täglich, wie das sogenannte „perfekte Leben“ aussieht. Jung, schlank, attraktiv, diese Attribute werden automatisch mit Erfolg, Glück und Gesundheit verknüpft. Dafür sorgt Werbung in Printmedien, TV, im Internet und in sämtlichen Sozialen Medien. Unsere Vorbilder werden zurechtgemacht, perfekt gestylt, im richtigen Licht in Szene gesetzt und anschließend mit Photoshop oder Facetune bearbeitet. Unsere Vorbilder. Wir setzen Schlanksein mit Glück und Selbstbestätigung gleich.

Die Angst, diesem Ideal nicht zu entsprechen, kann zur Qual werden. Wir stehen vor dem Spiegel und sind unzufrieden. Unsere Körperwahrnehmung verzerrt sich, unser Selbstwertgefühl ist am Boden. Je unzufriedener wir mit uns und unserem Aussehen sind, desto mehr streben wir nach einer Veränderung unseres Körpers.
Diäten scheinen dabei eine Lösung zu sein. Das Angebot an Diäten ist unüberschaubar groß. Dieser erste Schritt zum vermeintlichen Glück bedeutet für viele Jugendliche, Frauen und Männer den Beginn eines langen und leidvollen Weges in eine Essstörung.

Kurzbeschreibung Essstörung

Formen der Essstörung

Risikofaktoren einer Essstörung

Essstörungen in Südtirol

Im Jahr 2016 wurden 461 Patient*innen mit dem Krankheitsbild Essstörung behandelt.
Der Anteil der männlichen Patienten liegt bei 5 bis 10%.

Alter der Patient*innen:

unter 10 Jahre (4 Patient*innen); 11 bis 13 Jahre (14 Patient*innen)

14 bis 18 Jahre (138 Patient*innen); 19 bis 25 Jahre (112 Patient*innen)

26 bis 29 Jahre (38 Patient*innen); 30 bis 40 Jahre (69 Patient*innen)

über 40 Jahre (86 Patient*innen)

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Für Angehörige

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Podcast zum Thema Essstörungen

Das Thema Körper und Aussehen beschäftigt Menschen. Die Pandemie hat dieses Phänomen, vor allem bei jungen Mädchen, noch verstärkt und verjüngt. Dabei geht es in erster Linie um die Angst vor Kritik und Wertung, um ein „optimieren“ und „perfektionieren“ des eigenen Aussehens. Auch Jungs erkranken an Essstörungen, äußern diese aber eher über ein „zu viel“ an Sport.
Fr. Dr.in Vanzetta meint: „Schließe Freundschaft mit deinem Körper. Sei dankbar, dass er funktioniert und dass der eigene Körper dir dein Leben ermöglicht“.

05:35 Die Rolle der Sozialen Medien – was schauen sich junge Menschen an, was empfinden sie dabei
11:20 Was passiert bei einer Beratung bei INFES?
12:50 Magersucht als Folge von Mobbing?

Videos zum Thema

Antonia C. Wesseling, besser bekannt unter „Tonipure“, Deutsche Bloggerin und Autorin erzählt in diesem Video über ihre eigenen Erfahrungen in Bezug auf Bulimie und gibt Tipps wie du anderen helfen kannst.
Dieses Video wurde uns freundlicherweise von Tonipure zur Verfügung gestellt. Youtube-link Tonipure

Linda hat sich schon früh unwohl in ihrer Haut gefühlt. Das war das Ergebnis von ständigen Vergleichen mit anderen. Auch Kommentare gegenüber ihrem Körper, sogenanntes Bodyshaming, haben sie an sich selbst zweifeln lassen. Als Teenager begann Linda sich immer mehr mit Ernährung und Sport auseinanderzusetzen. Sie stellte ihr Essverhalten um und verlor Gewicht. Dieses Video wurde uns freundlicherweise von „funk“ zur Verfügung gestellt.

Artikel zum Thema

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